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Donnerstag, 10. Mai 2012

CDU Witten schweigt bis heute und ignoriert Herbeder Kaufleute

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Folgendes Schreiben erhielt der  Fraktionsvorsitzenden der CDU, Arnulf Rybicki, am 22.03.2012, ohne jemals darauf zu antworten.

Sehr geehrter Herr Rybicki,

in der WAZ-Ausgabe vom 21.03.2012 werden Sie mit folgenden Worten zitiert:
"Jetzt haben wir aber von allen Händlern Schreiben bekommen, die fordern, das Moratorium aufzuheben. Wir werden uns dem Wunsch derjenigen, die dort ihre Geschäfte betreiben, anschließen."

Mittwoch, 9. Mai 2012

Post- und Bahnagentur in Witten-Herbede

"Post und Bahn können nicht nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerichtet werden, sie haben auch eine soziale Aufgabe", sagen Kunden. Aber eine Agentur muss sich wirtschaftlich betreiben lassen.
Herbede hat, was viele Stadtteile nicht mehr haben: eine Post- und eine Bahnagentur. In vielen Orten, wie beispielsweise in Titisee, Hochschwarzwald, erklären Bürgermeister Post- und Bahnagentur zur Chefsache und setzen alle Hebel in Bewegung, um sie am Ort zu halten.

Montag, 30. April 2012

Kirschblütenzeit in der Meesmannstraße - April 2012



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Fotos von KHH und ewi
Bitte beachten Sie, dass alle Fotos auf unserer Homepage einem Copyright unterliegen könnten.

Samstag, 14. April 2012

Moderne Zeiten?

"Nun sollen wir endlich auch einen Vollsortimenter an der Gerberstraße bekommen... Liebe Wittener, lasst Euch nicht zu einer Unterschrift dagegen bewegen ... Ein schöneres, moderneres Herbede kommt auch Euch zu gute, wenn ihr auf der nächsten Fahrradtour zum See durch unser Dorf kommt." (Leserbrief an die WAZ, 12.04.2012, unterschrieben von A. Hake, G. Künzel, L. Lückert, A. Fischer, A. Österreicher)
Und so könnte das moderne Herbede dann aussehen, 

Mittwoch, 11. April 2012

Herbeder Angebotsliste

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Firma Storchmann haben eine eigene, kleine Kampagne gestartet und eine überraschende Resonanz bei den Kunden erhalten:
Kunden tragen ihre Wünsche, welche Geschäfte/Sortimente ihnen in Herbede fehlen, in Listen ein, die veröffentlicht werden, und die ergänzt und kommentiert werden können.

>>> Herbeder Angebotsliste

Mittwoch, 28. März 2012

SPD Ortsverein trauert um Schließung einer Schleckerfiliale

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Wir haben uns seit August 2011 gefragt, warum ein Ratsmitglied der SPD, ein Herbeder Bürger, traurig vor dem geschlossenen  Schlecker-Laden in Herbede posiert.

Montag, 26. März 2012

Es könnte teuer werden! Kommunalpolitk gegen Kleinstadt-Zentrum

Die CDU ahnt Böses, denkt aber nicht konsequent zu Ende: Wer übernimmt die Kosten für den Schaden, den auch die CDU-Fraktion durch eine städteplanerische Fehlentscheidung anzurichten droht? Sie führt den Einzelhandel in Herbede sehenden Auges in den Ruin? (>>> siehe auch "Zweifel bei der CDU an der anstehenden Gerberviertel- Entscheidung oder der Versuch einer Klientel- Politik?")
„Die Einzelhandelslagen entlang der Meesmannstraße haben gegenüber einem integrierten, großflächigen Einzelhandel zwangsläufige und unverschuldete Standortnachteile."
Und trotzdem will die CDU-Fraktion dem Verkauf des städtischen Grundstücks an einen "Vollsortimenter" zustimmen?

Zweifel bei der CDU an der anstehenden Gerberviertel- Entscheidung oder der Versuch einer Klientel- Politik?

Der christlich/sozialen Partei sind anscheinend Zweifel gekommen  (oder ist dies nur der Versuch einer Klientel-Politik?), dass sich ein Lebensmittel-Vollversorger im Gerberviertel nicht nur positiv sondern auch negativ auf die Meesmannstraße auswirken könnte.

Montag, 6. Februar 2012

Kreativquartiere - Stadtentwicklung in Deutschland - Ideen für das Gerberviertel

Vertreter des Bürgerkreises und der Fraktionen des Rates der Stadt, ausgenommen CDU und Die Linke, haben vor fast einem Jahr ein gemeinsames Gespräch geführt, das auf eine zukünftige Zusammenarbeit hoffen ließ. In den derzeit wichtigsten Fragen bestand Übereinstimmung: Die Weiterentwicklung des Stadtteilzentrums Herbede im Bereich der Meesmannstraße und ihrem Umfeld sollte Priorität haben. Der Bürgerkreis hatte dazu entsprechende Voten der Eigentümer, Standortentwickler oder Betreiber eingeholt und die Stadtverwaltung und Fraktionen darüber unterrichtet.
Außerdem sollte ein Machbarkeitsstudie für das Gerberviertel angefertigt weden.

Machbarkeitsstudie für das Gerberviertel

Die teilnehmenden Fraktionen stimmten dem Vorschlag des Bürgerkreises zu, dass für das Gerberviertel, im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements, unter Beteiligung des Rates und der Einbeziehung der Verwaltung, unter Ausschluss eines zentrenschädigenden Einzelhandelsangegangen, eine Machbarkeitsstudie erstellt werden sollte.
Einen Formulierungsvorschlag hatte der Bürgerkreis anlässlich des Treffens vorgelegt. Tags darauf hatte der Bürgerkreis die überarbeitete Formulierung zu einer Machbarkeitsstudie als Anlage zum Gesprächsprotokoll dieses Treffens der Verwaltung und den Fraktionen am 08.04.2011 zur Beratung und weiteren Verwendung zugesandt.
Eine Reaktion auf dieses Schreiben gibt es bis heute nicht (siehe: Bürgerkreis: Machbarkeitsstudie Gerberviertel).

Impulse für Herbede nutzen

Der Wettbewerbsdruck zwischen den Städten wächst, so dass sie neue Impulse für ihre Entwicklung entdecken müssen. "Behaupten können sich vor allem jene Städte, die als kreativ wahrgenommen werden. Mit der Entwicklung neuer Kreativquartiere versprechen sie sich wesentliche Impulse für ihre Zukunftsfähigkeit." (Markus Lanz, Kreativquartiere – Städte entdecken neue Impulse für ihre Entwicklung, Goethe-Institut, Januar 2012)
Herbede ist keine Metropole. Aber hindert uns dies daran, die Idee, Kultur- und Kreativbranche
zumindest gedanklich in den Mittelpunkt zu rücken? Sie könnte zur Attraktivität und zum Erfolg des Stadtteils beitragen, wovon letztlich auch die Stadt profitieren würde. Gleichzeitig könnte sich daraus auch ein wirtschaftliches Potenzial für die Stadtteilentwicklung ergeben.
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Diese Idee kommt nicht von ungefähr: In den Jahren 2003-2007 wurde unter dem Arbeitstitel "Künstlerstädtchen Herbede" intensiv über die zukünftige Nutzung des alten Schulgebäudes im Gerberviertel diskutiert. Der Bürgerkreis hatte eine Gruppe bekannter Wittener Künstler unterstützt, die die Gerberschule mieten wollte. Wegen der idealen Lage zu Haus Herbede, den Industriebetrieben, der historischen Ruhrtalbahn, dem alten Rathaus, nicht zu weit vom Stadtteilzentrum entfernt, hätte sich von hier ausgehend diese Idee weiter entwickeln lassen. 
Das Vorhaben der Künstler wurde von der Verwaltung zurückgewiesen, die Künstler erhielten ein leer stehendes Schulgebäude irgendwo in Witten. Die Idee wurde zerschlagen - und die Gerberschule steht noch heute leer.