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Mittwoch, 4. Juli 2012

Fernseh-Tipp: Taste The Waste, WDR, Do 05.07.2012, 23.15 - 00.45 Uhr

Dokumentarfilm von Valentin Thurn, 
Do 05.07.2012, 23.15 - 00.45 Uhr.
"Deutsche Haushalte werfen jährlich Lebensmittel für 20 Milliarden Euro weg – so viel wie der Jahresumsatz von Aldi in Deutschland. Das Essen, das wir in Europa im Müll entsorgen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Jeder zweite Kopfsalat wird aussortiert, jedes fünfte Brot muss ungekauft entsorgt werden."
 

Fernsehtipp: arte, Hauptsache haltbar

"Von Shanghai über Toulouse bis nach Hamburg - der Verbraucher kann in vielen Supermärkten auf der Welt die gleichen Produkte kaufen, alles luftdicht verpackt und lange haltbar. Doch kaum ein Kunde ahnt, dass sich in den Verpackungen gefährliche Schadstoffe verstecken, die in die Nahrungsmittel wandern. Ob Weichmacher, giftige Druckfarben oder sogenannte Trocknungsbeschleuniger - die größte Verunreinigung von Lebensmitteln entsteht durch Verpackungen. So lässt sich in harten Plastikschalen und Dosen der hormonähnliche Stoff BPA nachweisen, der Herzkrankheiten auslösen und das Immunsystem schädigen kann. Allen wissenschaftlichen Studien zum Trotz wurde BPA bis heute in der EU nicht verboten. ..."
Erstausstrahlungstermin: 03.07.2012, 21:53
Weitere Ausstrahlungstermine: Freitag, 6. Juli 2012, 14:10
Samstag, 14. Juli 2012, 12:10 

Donnerstag, 21. Juni 2012

Bio boomt in Supermärkten und bei Discountern - wundert Sie das nicht?

Bio boomt. 
Sie finden locker 10 Prozent Bio-Produkte bei einem Discounter oder in einem Supermarkt. Wundert Sie das nicht?

In der Nachfrage nach Bio-Produkten bildet Deutschland die Spitze in Europa,
berichtete am 20.06.2012 DasErste.de 
Über 50 Prozent der Bio-Produkte haben weite Reisen hinter sich.

Dienstag, 19. Juni 2012

Die dreisteste Werbelüge des Jahres 2012 geht an Hipp!

129.229 Verbraucher beteiligten sich an der Wahl der dreistesten Werbelüge des Jahres, mehr als ein Drittel von ihnen stimmten für die Zuckergranulat-Tees, die Hipp Kleinkindern ab dem 12. Monat andient.
Für den unverantwortlichen Versuch, Zuckergranulat-Tees als empfehlenswert für Kleinkinder zu verkaufen, verleiht foodwatch dem Hersteller Hipp deshalb am 19. Juni in Pfaffenhofen an der Ilm den Goldenen Windbeutel.
Mehr zum Wahlergebnis »

Sonntag, 17. Juni 2012

Becel pro.activ ist Werbelüge des Jahres in Holland

Niederländische Verbraucher haben Becel pro.activ zur Werbelüge des Jahres gekürt. foodwatch-Aktivisten verliehen den Negativpreis „Gouden Windei“ an Hersteller Unilever am Firmensitz in Rotterdam. Dessen cholesterinsenkende Margarine steht auch in Deutschland zur Wahl.
Endspurt: Nur noch bis Montagabend, 22 Uhr läuft die Wahl der dreistesten Werbelüge des Jahres. Vor allem zwei Kandidaten liegen noch gut im Rennen... Jetzt geht es in die entscheidende Phase: Welches Produkt erhält noch einmal viele Stimmen? In den nächsten 60 Stunden entscheidet sich, welchem Unternehmen foodwatch-Aktivisten am Dienstag den Goldenen Windbeutel persönlich am Firmensitz verleihen werden! Stimmen Sie also jetzt noch schnell ab unter:
>>> www.foodwatch.de

Sonntag, 10. Juni 2012

Stell Dir vor, Du kaufst Gemüse, und Du weißt nicht, woher es kommt.

Foto: peterpaul*
Der Hinweis, aus welchem Land, welcher Region die Ware kommt, ob sie nach Bio-Richtlinien produziert wurde oder nicht oder ob der Produzent deklariert wird, ist nicht die ganze Wahrheit über das Lebensmittelprodukt, weil es die Saatgut außer Acht lässt.

Die Organisationen ACSI, Bio Suisse, EvB, FRC, IP Suisse, ProSpecieRara, SKS und Swissaid hatten eine Studie in Auftrag gegeben, die im Juni 2012 veröffentlicht wurde. Exemplarisch wurden die Produkte Karotten, Tomaten, Peperoni und Blumenkohl untersucht.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Stimmen Sie mit ab, wer den "Goldenen Windbeutel 2012 erhalten soll!

Foodwatch sucht auch 2012 wieder die dreisteste Werbelüge des Jahres, für die das Unternehmen den "Goldenen Windbeutel" von Foodwatch erhalten wird.
 
An der Wahl kann jeder teilnehmen!
>>>

Donnerstag, 10. Mai 2012

SPD gegen Missbrauch von Marktmacht

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte Anfang 2011 im Bundestag einen Antrag "Für faire Lebensmittelpreise und transparente Produktionsbedingungen – Gegen den Missbrauch von Marktmacht" (Drucksache 17/4874, 23.02.2011) eingebracht. "Seit Jahren wird der Verdrängungskampf im deutschen Lebensmittelhandel immer härter. Inzwischen konzentrieren sich 90 Prozent der Marktanteile auf die sechs größten Supermarktketten Edeka, Rewe, Aldi, Lidl (einschließlich Kaufland), Metro und Tengelmann. Dies setzt den Lebensmitteleinzelhandel in eine gefährliche Machtposition gegenüber den Zulieferern", sagt die SPD.

Peak Car - kontra großflächigen Lebensmitteleinzelhandel

Foto: Klaus Steves
www.piqs.de
Zum Vergrößern Bild anklicken
Der großflächige Lebensmitteleinzelhandel baut bei der Versorgung der Bevölkerung auf autofahrende Kunden. Aber ist das Modell wirklich ein Zukunftsmodell oder nicht schon längst überholt?
Verhindert es nicht sogar eine zeitgemäße Nahversorgung in den Ortsteilen?

Die Zukunft des Autos scheint derzeit wenig rosig zu sein: „Mein Auto haut mir die Globalisierung jeden Morgen um die Ohren. Aufstieg der Schwellenländer, Boom in China und Indien, steigende Ölpreise,

Sonntag, 22. April 2012

Supermarkt - für Edeka ist alles super! Und für die Kunden?

25.000 Artikel, breite Gänge, niedrige Regale, Wickeltische, Ruhezone und 90 Parkplätze - so steht es im Werbeprospekt der Firma Edeka, April 2012.
Yoghurt ohne Ende
Abbildung aus dem Edeka-Werbeprospekt, April 2012
Brauchen Sie wirklich so viele Angebote?

Freitag, 20. April 2012

Verbraucherschützer kritisieren Lebensmittelmarkt

Woran erkennt der Kunde einen "Frischemarkt der Generationen"? (Werbebroschüre der Firma Edeka, Witten-Herbede)
An seinen Lebensmitteln aus der Region? Daran, dass die Kunden im Supermarkt die Qualität von Müslis, Milchprodukten oder Fertiggerichten selbst einschätzen können?
Genau dies können sie nämlich nicht, wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) inzwischen überzeugt ist.

Mittwoch, 18. April 2012

“Die Tricks der Lebensmittelindustrie” – Verpasst?

Nicht gesehen, diesen Beitrag vom NDR? Können Sie inzwischen auch hier in voller Länge sehen. Innerhalb der zeitlich limitierten knappen Woche für ausgestrahlte Beiträge der öffentlich-rechtlichen Sender. Also noch bis 23.4.2012.
"In der Werbung sieht Essen immer so lecker aus. Doch viele Lebensmittel sind alles andere als echt. Die dreiteilige Reihe zeigt die Tricks der großen Branchen."

Samstag, 14. April 2012

Moderne Zeiten?

"Nun sollen wir endlich auch einen Vollsortimenter an der Gerberstraße bekommen... Liebe Wittener, lasst Euch nicht zu einer Unterschrift dagegen bewegen ... Ein schöneres, moderneres Herbede kommt auch Euch zu gute, wenn ihr auf der nächsten Fahrradtour zum See durch unser Dorf kommt." (Leserbrief an die WAZ, 12.04.2012, unterschrieben von A. Hake, G. Künzel, L. Lückert, A. Fischer, A. Österreicher)
Und so könnte das moderne Herbede dann aussehen, 

Montag, 19. März 2012

Das Märchen von der Notwendigkeit eines neuen, großen Frischemarktes und Vollsortimenters

Der Rat soll am 27.03.2012 laut des gemeinsamen Beschlusses von SPD-, CDU-, Grünen- und WBG-Fraktion vom 15.03.2012 (Punkt 2 des Vorschlags) damit beauftragt werden,
"die zur Ansiedlung eines Frischemarktes (Lebensmittel-Vollsortimenter) auf der Fläche „ehem. Gerberschule“ erforderlichen Planverfahren auf den Weg zu bringen und dem Rat zum Beschluss vorzulegen (Beschlüsse zur vorbereitenden und verbindlichen Bauleitplanung)."
Als hätte Herbede keinen Frischemarkt oder Lebensmittel-Vollsortimenter! Aber den gibt es, mitten im Zentrum, auf einer ausreichend großen Verkaufsfläche von 700 Quadratmetern, die groß genug ist, um zusammen mit anderen Anbietern die Bevölkerung zu versorgen und auch  dem Wochenmarkt und anderen kleineren Anbietern in der Meesmannstraße eine Überlebenschance zu lassen.
Die Begriffe "Frischemarkt" und "Vollsortimenter" suggerieren den vielleicht ortsunkundigen Ratsmitgliedern, in Herbede gebe es nicht das volle Angebot an Lebensmitteln. Dies ist falsch. Ein PR-Trick der Supermarkt-Connection?

SPD verwendet PR-Begriffe der Konzerne im Beschlussvorschlag: "Frischemarkt" und "Vollsortimenter"

Im Beschlussvorschlag der SPD werden Begriffe verwendet, die von den Konzernen zu Werbezwecken genutzt werden, als Fachbegriffe für die Bezeichnung einer Betriebsform aber wenig taugen. So heißt es beispielsweise bei Edeka:
"Mit unseren unterschiedlichen Vertriebslinien richten wir uns in Konzept und Sortiment stets auf die Anforderungen und Kundenwünsche am jeweiligen Standort aus:
Der EDEKA aktiv markt bietet ein Lebensmittel-Vollsortiment auf einer Verkaufsfläche zwischen 400 und 1.000 qm. Charakteristisch sind servicebetonte Frische-Abteilungen."  (www.edeka.de
Aber auch die Filialen von Discountern, wie beispielsweise Netto Marken-Discount, die zum Edeka-Konzern gehören, profilieren sich  "u.a. durch ihr gut sortiertes Frische-Angebot". (www.edeka.de)

Auch der Begriff "Lebensmittel-Vollsortimenter" bezeichnet keine Betriebsform, die sich von der in der Meesmannstraße unterscheidet. Die fachlich korrekten Bezeichnungen für Betriebsformen im Lebensmitteleinzelhandel  sind "Lebensmittelmarkt", "Lebensmittelsupermarkt", "Discounter", "Verbrauchermarkt", "SB-Warenhaus". Auch Einrichtungs-, Textilkaufhäuser und Baumärkte sind für ihren Sortimentsbereich "Vollsortimenter".

Der Lebensmittelsupermarkt in der Meesmannstraße

Der Herbeder Lebensmittelsupermarkt in der Meesmannstraße bietet 700 Quadratmeter Verkaufsfläche, liegt also genau im Durchschnitt der Vekaufsflächen für sogenannte Edeka-Aktivmärkte - und ist natürlich ein Frischemarkt und Vollsortimenter!
Der Lebensmittelsupermarkt in Herbede bietet beides: Frischeabteilungen und das volle Sortiment, das gebraucht wird, um die Einwohner Herbedes angemessen zu versorgen. Der Standort in der Meesmannstraße erfüllt alle Bedingungen eines modernen Supermarktes.

Betriebswirtschaftlich gesehen kann dieser Supermarkt rentabel geführt werden, hat allerdings sichtbare Probleme, die sich jedoch mit geringem Aufwand beheben ließen und keinen Wechsel des Standortes erforderten. Dies hat übrigens auch das Gutachten von Stadt+Handel festgestellt, weshalb es sofort auf den außerordentlich erbitterten Widerstand der SPD- und CDU- Ortsvereine bzw. Fraktionen stieß. Das neutrale, von Einzelhandelsverband und IHK in Auftrag gegebene Gutachten hat die politische Absicht zur Ansiedlung eines großflächigen Lebensmitteleinzelhandelsbetriebs im Gerberviertel durch eine insgesamt positive Darstellung des Zentrums durchkreuzt, und soll offenbar aus diesem Grund nicht diskutiert werden, wie es der Bürgerkreis verlangt.

Warum wurden die Begriffe "Frischemarkt" und "Vollsortimenter" statt "Lebensmittelsupermarkt" gewählt?

Aus welchem Grund die fachlich nicht korrekten Begriffe "Frischemarkt" und "Vollsortimenter" statt "Lebensmittelsupermarkt" gewählt wurden, wissen wir nicht. Aus Nachlässigkeit? Aus Zufall? Aus Absicht?

Wir wissen allerdings, dass in Witten etwas (un)gehörig schief läuft. Sollte der Rat dem Vorschlag am 27.03.2012 folgen, werden die Bürger von ihrem demokratischen Recht, die Pläne der SPD-, CDU-, Grünen- und WBG-Fraktion durch ein Bürgerbegehren zum Scheitern zu bringen, Gebrauch machen müssen.

Welche Konsequenzen zieht der schlaue Politiker aus dieser Erkenntnis?

Samstag, 17. März 2012

Wer hat in Zukunft bei der Versorgung mit Lebensmitteln das Sagen?

Foodwatch hat einen neuen Report veröffentlicht: Report 2012, "Kinder Kaufen" (pdf). Er bietet neue Denkanstöße.
Mit millionenschweren Werbebudgets der Lebensmittelindustrie werden beispielsweise Kindern Produkte angedreht, die sie dick machen.